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Die Mendelschen Gesetzte

Die Gesetzte, die von Gregor Johann Mendel im Jahre 1865 aufgestellt wurden, gehören in den Bereich der Vererbungslehre oder auch Genetik. Mit ihnen konnte Mendel als einer der ersten erklären, nach welchem Muster Eigenschaften der Eltern an ihre Nachkommen weitergegeben werden - dies bezieht sich sowohl auf Pflanzen, als auch auf Tiere.

Der 1822 geborene Mendel trat in das für Forschung und Lehre berühmte Augustinerkloster bei Brünn ein - dort forschte er an Erbsenpflanzen, die er künstlich bestäubte, um die Eigenschaften der unter diesen kontrollierten Bedingungen gezeugten Nachkommen zu vergleichen. Hierbei bezog er sich auf die Merkmale Blütenfarbe, Struktur der Samenschale und Wuchsform. Die Ergebnisse wertete er statistisch aus und leitete von den gewonnenen Zahlenverhältnissen die drei nach ihm benannten Gesetze ab.

Erst 1900 - nach seinem Tode im Jahre 1884 - wurden die Entdeckungen Mendels offiziell anerkannt und von den Forschern Correns, Tschermak und de Vries weiter entwickelt, so dass sie in den 30er Jahren im Zusammenhang mit der Evolutionstheorie ihre volle Bedeutung entfalten konnten.

Die drei nach Mendel benannten Gesetze sind:

Zudem ist es für das Verständnis der Gesetze wichtig, etwas über dominante und rezessive Vererbung zu wissen.

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